Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dipl. Ing. Sahner, Hochschule Augsburg, Institut für Energieeffizienz
Prof. Dr. Ing. Hausladen, Technische Universität München, Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik
Förderung durch:
Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatministerium des Innern
Regierung von Oberbayern
Stadt Ingolstadt
Finanzierung durch:
Sparkasse Ingolstadt
KfW Förderbank Berlin (über WL Bank, Münster)
Bayerische Landesbodenkreditanstalt, München
Stadt Ingolstadt
Das gesamte Objekt wurde im "Niedrigstenergiestandard" errichtet. Der spezifische Heizwärmebedarf beträgt ca. 20 kWh/(m²*a). Sämtliche Wohnungen sind mit einer zentralen Komfortlüftung ausgestattet. Das Herzstück der Energieversorgungsanlage stellt eine thermische Solaranlage samt Schichtspeicher dar. Das gesamte Objekt wurde mit ca. 1.300 m² Solarfläche (auf den Flachdächern der Gebäude) und ca. 390.000 Liter Puffervolumen ausgestattet. Mit dieser Anlage werden solare Deckungsraten von weit über 50 % erzielt. Der minimale Restenergiebedarf wird über Fernwärme abgedeckt. Die gesamte Energieversorgungsanlage ist - aus ökologischer Sicht - mit einem Primärenergiefaktor von "0" zu bewerten.
Die Energieversorgungsanlage wird permanent über ein spezielles "Online-Monitoring" überwacht und im Betrieb optimiert.
Maßgebend für die städtebauliche Konzeption des Entwurfes ist die prägnante Form der V-förmigen Fuge mit seinen (zum Teil noch nicht realisierten) Zeilen-Köpfen an den Längsseiten. Diese Fuge wird zum einen als verbindendes Element der übergeordneten Grünfläche in Ost-West-Richtung begriffen sowie der gebauten Stangenstrukturen im Norden und Süden. Ansatz des Entwurfes für das neue Wohngebiet ist es, diese einfachen Systeme aufzugreifen, in sich weiterzuentwickeln und zu modellieren.
Durch die Schaffung eines vielfältigen Wege- und Platzsystems, differenzierten Grünräumen und einer Art künstlicher Topographie wurde versucht, eine angemessene Maßstäblichkeit anzubieten. Dies wird noch durch das zusätzliche Angebot von gemeinschaftlichen Nutzungen innerhalb des Quartiers unterstützt.
Nachhaltige Identität:
Ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung des Quartiers lag in der Schaffung einer nachhaltigen Identität durch die bevorzugte Verwendung natürlicher Baumaterialien, den äußerst sparsamen Energieverbrauch im laufenden Betrieb und das Schaffen eines starken, naturgeprägten Gesamtbildes. Die innere Durchwegung mit den kleinmaßstäblichen Plätzen und Höfen war dabei ebenso wichtig wie die ganzheitliche Erscheinung mit wiederkehrenden gestaltgebenden Elementen.
Entsprechend der städtebaulichen Konfiguration ist das Konzept der Außenanlagen dezentral. Jede „Nische“ des Freiraums bekommt ihre individuelle und identitätsprägende Ausstattung an Spiel- und Aufenthaltsflächen. Leitgestaltungselement ist dabei der kreative Umgang mit dem Niederschlagswasser. Ein System aus Becken und Gräben, offen oder bewachsen, ist ständiger Begleiter der Nutzer der Freiflächen und führt das überschüssige Wasser zum südlichen Grünzug mit Schilfgürtel. Die Belagsflächen wurden insgesamt großzügig dimensioniert, jedoch wasserdurchlässig ausgeführt.
Klar abgegrenzten privaten Freiräumen stehen halbprivate, informelle Begegnungs- und Aufenthaltsräume (wie Frühstücksbalkone entlang der Laubengänge) gegenüber.
Informationen zum Masterplan (bogevischs buero, Dreimühlenstraße 19, 80469 München) erhalten Sie unter diesem Link.
Beim offiziellen Spatenstich am Freitag, 30. Oktober 2009
von links nach rechts:
Ritz Ritzer, Architekt bogevischs buero, München;
H.H. Domkapitular Leodegar Karg, Bischöflicher Finanzdirektor, Eichstätt;
Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand KSD, Berlin;
Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, München;
H.H. Dr. Gregor Maria Hanke OSB, Bischof von Eichstätt;
Peter-Stephan Englert, Geschäftsführer St.Gundekar-Werk Eichstätt GmbH;
Dr. Werner Richler, Aufsichtsratsvorsitzender St.Gundekar-Werk Eichstätt GmbH;
Xaver Kroner, Verbandsdirektor des VdW Bayern, München
und Dr. Alfred Lehmann, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt.
(Foto: Nina Knely, Ingolstadt)
Das Video einer Reportage des regionalen Fernsehsenders IN-TV zum Spatenstich am 30.10.2009 finden Sie hier:
Alternativ steht das Video hier auch zum Download zur Verfügung (AVI, 10 MB).
Mietinteressenten:
Vormerkungen für eine Mietwohnung bitte an unser Büro in Ingolstadt:
Theodor-Heuss-Straße 35, 85055 Ingolstadt,
Tel.: 0841/95572-0, Fax: 0841/95572-20.
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Einen Bewerbungsbogen für eine Mietwohnung finden Sie hier.
Eine Informationsbroschüre über das gesamte Neubauprojekt befindet sich hier.
Exposee zum Download.
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF):
Es steht Ihnen auch die Einrichtung Sozialdienst katholischer Frauen e.V. im Atriumhaus (1. OG) zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier: Bewohnerbrief
Stand: Januar 2012
Weitere Informationen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf dieser Seite.